Mutual Guarantee | Limon Lu

…gestern folgten wir der einladung von limon lu zu ihrer austellung & finissage „mutual guarantee | limon lu“ in der generali filialdirektion hannover.

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Limeng Lu
Beeinflusst von traditioneller chinesischer Kalligraphie, präsentiert sich Limeng Lu´s Lebensfreude ausstrahlende Ölmalerei als ästhetische Verschmelzung von Tradition und Moderne.

Bereits im Alter von sieben Jahren studierte sie für drei Jahre traditionelle chinesische Kalligrafie, mit zehn fing sie an zu malen. Nach einer mehrjährigen Kunstausbildung studierte sie Produktdesign an der renommierten Zhejiang University of Science and Technology Hangzhou, einer der ältesten Universitäten Chinas. 2015 erhielt sie den Bachelor in Produktdesign an der Fachhochschule Hannover, und gründete die Designfirma West and East.

In all ihren Werken wird deutlich, wie wichtig ihr nicht nur der Respekt vor ihren kulturellen Wurzeln ist, sondern auch die Verbindung von innovativen Ideen mit handwerklicher Perfektion. Stets versucht sie dabei, Funktionalität mit einer Geschichte zu verbinden. Zum Beispiel entwarf sie einen transportablen Gehörschutz, der für den urbanen Großstadtmenschen nicht nur von echtem Nutzen sein kann, sondern mit seiner Signalwirkung auch gleich auf das Problem selbst hinweist. In einer Box um den Hals gehängt auf seinen Einsatz wartend, ist er gleichzeitig als modisches Schmuckstück zu verwenden. Lus Inspirationsquelle: Frankenstein. Oder der „Think Ming“-Stuhl – inspiriert von einem antiken Sitzmöbel aus der Ming-Dynastie, kreierte sie eine auf den ersten Blick als schnörkellose Minimalisierung des geschichtsträchtigen Vorbildes erscheinende, auf den zweiten aber als augenzwinkerndes Spaßmöbel zu gebrauchende Remineszenz desselben – ob Schaukelstuhl oder Schaukelpferd, generationsübergreifend sorgt der Stuhl gleichermaßen für Bequemlichkeit wie Fantasie. Seit 2008 nun versucht sie ihren ganz eigenen Stil auch in der Ölmalerei umzusetzen, deren Ergebnisse sie im Kunstraum präsentieren wird. Auch hier wird ihre eigene Denkweise sichtbar. Als Einflüsse benennt sie traditionelle chinesische Floristik und Kalligrafie ebenso wie Moderne Kunst, und so präsentieren ihre Lebensfreude ausstrahlenden Werke sich als ästhetische Verschmelzung von Tradition und Moderne, von Kopf und Bauch, Humor und Ernsthaftigkeit. Mittlerweile arbeitet sie interdisziplinär. Sie ist Künstlerin, Produktdesignerin, interessiert sich aber auch für andere Disziplinen wie beispielsweise Raumgestaltung. Eine klare Grenze zwischen Kunst und Design gibt es für sie nicht, ihr Ziel: Träume visualisieren, ganz gleich, wie sie aussehen.

Astrid Hagenguth
Der Klang und die bewegten Bilder und eine mögliche Synthese zwischen beiden – das sind die Themen, die die Hannoveranerin Astrid Hagenguth umtreiben und denen sie sich auf verschiedenen Wegen zu nähern versucht. Meisterschülerin der HBK Braunschweig, hat die Filmemacherin, Bildende Künstlerin und Musikerin (Klavier, Gitarre) ihr Handwerk bei so renommierten Künstlern wie Co Hoedemann, Paul Driessen und Ulli Eller gelernt und probiert sich seit vielen Jahren in allen erdenklichen Formen der Klangkunst, Performance, Komposition, Aufnahme und Ausstellung, wobei sie stets die wechselseitigen Bezüge von Bild und Ton in den Fokus nimmt. Seit 2006 produziert sie auch experimentelle Animationsfilme, die in Galerien rund um den Globus gezeigt und mit Preisen bedacht wurden. Ihr aktueller Film „Sound of a Cypress“ lief vergangenes Jahr beim Europäischen Filmmarkt der Berlinale. Bemerkenswert an all ihren Arbeiten ist, dass alle einzelnen Bestandteile echte Handarbeit sind – vom handgezeichneten FIlmbild bis zum einzelnen Klavierton.

…hier einige impressionen!

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